Der falsche Flüchtling…?


11 Mysterien im Fall Aylan könnten zu einer anderen Wahrheit führen

– von Wolfgang Eggert –

Das Bild ging um die Welt: Ein kleiner Junge, ein „Flüchtlingskind“, wird ertrunken an einem türkischen Strand gefunden. Wenn in diesen Tagen der Millionenwanderung noch das Wort Tragik in die Aufnahmeländer zu vermitteln war, dann geschah es mit dieser stillen Momentaufnahme. Die ohne Worte mitgelieferte Nachricht: Wie verzweifelt müssen diese Menschen sein, wenn sie solche Opfer bringen?

2. September 2015. Drei Leichen am Strand der türkischen Urlaubsmetropole Bodrum. Zwei Kinder, eine Frau – eine Familie. Ein Zeuge – der Vater, in dem sich das Schicksal eines Millionenstarken „Flüchtlingstrecks“ verdichtet. Eine junge attraktive Journalistin, welche die Schicksale in Windeseile aufdeckt um der Welt ein bleibendes Symbol zu schenken. Es liest sich wie ein Script aus Hollywood. In dem am Ende, als alles klar erscheint, ein verknitterter Inspektor seinen Auftritt hat. Um die Zeit zurückzudrehen. „Ich habe da noch eine letzte Frage“. Im vorliegenden Fall sind es nicht weniger als ein Dutzend. Wir sollten sie uns stellen.

1. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß ausgerechnet eine professionelle PresseFotografin Aylan „fand“?

BILD berichtete am 4.9. unter der Überschrift „Sie nahm das Bild auf, das uns ins Herz trifft“ über die Bilder des kleinen Jungen, die fortan die Medien der Welt füllten. BILD: „Das Foto stammt von der türkischen Fotojournalistin Nilüfer Demir (29). Sie war im Morgengrauen an den Strand gekommen, um sich mit Flüchtlingen aus Afghanistan und Pakistan zu treffen. ´Ich habe am Strand einen Körper entdeckt´, berichtet sie.“  Im britischen Guardian sagte Demir, sie könne sich nicht genau erinnern, wann sie am Strand gewesen sei, es müsse gegen 6 Uhr gewesen sein.

Ist es nicht schon an und für sich hochseltsam, daß ausgerechnet die Fotojournalistin einer großen türkischen Presseagentur die „Entdeckerin“ der Leiche ist? Verwundert nicht auch der frühe Zeitpunkt? Morgengrauen ist nun wirklich nicht ein gewöhnlicher Termin, an dem man sich zu einem Geschäftstermin verabredet. Auch oder gerade nicht mit Flüchtlingen.

2. Kann es sein, daß die Finderin gar nicht erst versuchte, dem Kind zu helfen? Und wenn sie es nicht tat – warum?

NILNilüfer Demir berichtet weiter zu BILD: „Sein Gesicht lag im Wasser, seine Füße steckten im Sand. Ich bin zu ihm gelaufen, habe geschaut, ob er noch atmet, aber er regte sich nicht.“ „Nachdem ich die Küstenwache gerufen hatte, überlegte ich kurz, ob ich wirklich ein Foto machen soll. Aber das ist mein Job.“

Stimmt diese Aussage? Die von ihr „kurz“ nach dem „Rettungsversuch“ gefertigten Aufnahmen sprechen dagegen.  Der grobkörnige Strand rund um den Körper des Kindes erscheint unbetreten. Fußspuren sollten hier ihren Eindruck hinterlassen haben. Mehr noch: Die Aufnahmen belegen einwandfrei, daß Demir entgegen aller Ratio das Kind nicht vom Wasserrand weg an den trockenden Strand geholt hatte. Jeder würde aus dem Moment heraus instinktiv so handeln. Sie nicht. Warum? Sollte die Fotografin tatsächlich gar nicht erst nahe an das Kind herangetreten sein, so muss sie gewusst haben, dass hier jede Hilfe zu spät kam. Woher oder von wem könnte dieses Wissen gestammt haben?

Quelle & weiterlesen >> http://nuoviso.tv/der-falsche-fluechtling-11-mysterien-im-fall-aylan-koennten-zu-einer-anderen-wahrheit-fuehren/